Um neue Geschäftsmodelle für Schwellen- und Entwicklungsländer ging es im Vortrag von Dr. Andreas Blüthner, Global Coordinator Micronutrient Initiatives, BASF SE. Schwerpunkte hier waren Fragen wie: Was versteht man unter „basis-of-pyramid“-Geschäftsmodellen? Was sind die globalen Herausforderungen und Bedürfnisse des Marktes und welches Modell passt zur Geschäftsidee des jeweiligen Unternehmens. Dr. Blüthner stellt hierfür die drei Konzepte, nämlich Charity, soziales Business und eben das Modell basis-of-pyramid, kurz BoP, vor.

Zur Idee: BoP richtet sich speziell an eine Zielgruppe der unteren Mittelschicht, die noch über eine bestimmte Kaufkraft verfügt, sprich zur Umsetzung dieses Konzeptes bedarf es natürlich erst einmal eines Marktes. Die relevanten Industriesegmente sind primär Lebensmittel, aber eben auch Energie, Wohnen, Transport, Telekommunikation und mit etwas Abstand IT. BoP ist gewissermaßen ein Alternativkonzept zur klassischen Spende. Andreas Blüthner plädiert für einen Bewusstseinswandel. „Man sollte die Basis der Pyramide,“ gemeint sind hier die unteren Einkommensklassen, „als Markt sehen.“ Gemeint ist hier eine Kombination aus dem ohne Zweifel notwendigen Markterfolg eines Projektes und dem sozialen Verhalten eines Unternehmens. Am Beispiel: Gerade der Bereich Food hat auf dem Markt von Schwellen- und Entwicklungsländer eine enorme Bedeutung. So gibt es Projekte, in denen Grundnahrungsmittel mit speziellen Inhaltsstoffen wie Vitaminen versetzt werden. Auf diese Weise soll der Unterernährung in den betroffenen Ländern entgegengewirkt werden sowie die daraus resultierenden Folgekosten gesenkt werden.

Was sind die Vorteile für ein Unternehmen wie BASF, welches sich auf diesem Sektor engagiert? Lesen Sie mehr davon im zweiten Teil unseres Berichtes…


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